Zisterne drin und angeschlossen, Vorbereitungen

ZIsterne drin

Was für ein anstrengender Tag! Gott sei Dank war ich die ganze Zeit da!

Nach kurzer Diskussion (keine Ahnung, wie Baggerchef auf die Schnapsidee kam) hatten wir uns dann auf die Richtung der Zisterne geeinigt (es war die einzig sinnvolle Richtung). Dann gings schon los mit Aushub. Monsterbagger, Ratzfatz erledigt. Hat länger gedauert, bis seine Tochter mit dem LKW zurück war und den Kies weggebracht hatte.

Dann einnivellieren. Das war meine größte Sorge. Ging dann aber ganz gut, wobei es schon echt ein Gefummel war, den Vorfilter für die Zisterne anzuschließen. Viiiiele Bögen. Alles bissl anders als geplant, aber die Jungs hatten genug Rohre und Winkel noch dabei, dass wir es geschafft haben. 10 Zentimeter haben sie dann noch nachgegraben. Riesiges Loch. Dann kam die Zisterne rein. Und wurde mit Rollkies verfüllt. Da war das Loch dann plötzlich ganz klein.

Vorfilter kriegt jetzt Wasser vom Hauptdach, über einen lustigen Bogen auch noch das Dachterrassenwasser und künftig auch das Rampenwasser. Das hab ich gleich mit vorbereitet.

Die weiße Leitung ist der Zisternenüberlauf in den Sickerschacht. Echt der Wahnsinn, wie groß der ist. Wenns streng nach NOrm gehen würd, hätt der noch bissl größer sein müssen. Was für ein Schwachsinn!

Kurze Aufregung dann, als die Domschachthöhe nicht gereicht hat. Kurzer Panikanruf beim Hersteller, die hatte mir fünf Händler genannt, die die Zwischenstücke in München lagernd haben müssten. Nur einer - hinter Augsburg - und einer in Erding. Der Hauptbaustoffhändler von der Baufirma. Kurz angerufen, ob ichs über ihn kaufen darf. Hatte dann die Idee, dass ichs für wenig Geld per Sprinter anliefern lassen kann. Kam dann nach nicht mal drei Stunden und wir konnten fertig einbauen :-)

Zum Schluss hab ich dann noch die Zisternenpumpendruckleitung in die Zisterne gelegt und das Leerrohr für den Füllstandssensor. Und den beruhigten Zulauf auch gleich noch reingelegt, dass die Zisterne sich ab dem nächsten Regen füllen kann und nix mehr irgendwo versickern/runterlaufen muss :-)

Die Jungs haben dann keine Kieslieferung vom Chef mehr bekommen und haben Schluss gemacht. Ich bin dann noch zum Pulverbeschichter gefahren und hab die fertigen Bleche geholt.

Zwischendrin noch mit Landschaftsarchitektin telefonisch einige Punkte bei den nächsten Schritten geklärt - und Bauleiter kam dann zur Klärung der Neigung zum Glück auch kurz vorbei.

Spengler

Hat sich für morgen angekündigt. Passt mir ganz gut, können wir die Regenrinne vom Dach anschließen und er kann eine ganze Menge Bleche montieren. Hab für ihn am Übergang Tiefgarage zum Nachbarn bissl freigeschnitten und ein passend geschnittenes Stück Dämmung eingeklebt, damit das absolut perfekt verblecht werden kann.

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