Terrasse, Sichtschutzwand
Terrasse
Die Jungs haben heute die Terrasse belegt. Ich war erst erschrocken, dass sie die Platten unten vollflächig mit Natursteinkleber beschmiert haben. Aber dann kam die Lösung: das brauchen sie, damit die Punktklebung zwischen Einkornbeton und Stein hält. Die haben etliche Säcke von den beiden Klebern verbraten. Sauteures Zeug. Aber wasserdurchlässig.
Geil auch, dass der Steinlieferant fugenlose Verlegung empfohlen hat und die Jungs das beherrschen. Schaut echt geil aus. Auch die Farbe vom Stein absolut mega. Und die Musterung dezent, aber doch lebendig.
Obwohl wir ja im Neubaubereich sind, war die Wand ganz leicht schief zur Hausecke. Mit Ziegel, Dämmstoffkleber, Dämmung und Putz sind paar Millimeter Schiefe reingekommen. Haben sie Jungs aber sehr elegant gelöst, gibt nur eine kleine Fuge.
Terrasse ist echt schön groß geworden. Ich dachte erst zu groß, aber wenn man sich jetzt Tisch, Stühle, Grill und Schirm vorstellt, wird es angenehm groß sein.
Am Schluss haben sie dann noch den Betonüberstand entfernt, bissl mit Kleber noch "gesichert" (ich vermute gegen Plattenbruch am Rand) und dann Erde rangeschaufelt.
Morgen kommen sie nochmal und machen dann die Pflasterarbeiten am Müllhäusl und stellen beim Nachbarn die entfernten Terrassenplatten wieder her und pflastern noch ein paar Platten an den neuen Sichtschutzzaun ran.
Mein alter Plan
Ich habe heute die restlichen Elemente der Holzlege zusammengeschraubt und mal probegestellt, damit wir morgen die Steine dafür legen können.
In der Firma war bissl mehr los als gedacht, aber das hatte ich Mittags im Griff.
Nachmittag wollte ich dann den Holzstapel in der Einfahrt weiter abbauen und die Garage aufräumen, dass ich das Auto reinfahren kann.
Mein neuer Plan
Dann kam der Chef der Tiefbauer und wir sind zu den Nachbarn, damit deren Terrasse wiederhergestellt werden kann. Kurzgefasst: ich musste bis heute Abend die Sichtschutzpfosten einbetonieren, damit die Tiefbauer morgen Kies anfüllen, verdichten und die Platten legen können. Meine Mittagspause war bis auf einen Eiweißshake, einen Riegel, ein Stück Schoki und einen Kaffeew gestrichen (so krass, dass ich Mama am späten Nachmittag gebeten habe, ob sie mir was bringen kann...) gestrichen und bis zum meiner Kundentelko hieß es dann: Kies und Erde schaufeln. Nach der Telko gings dann ans Betonieren. Der erste Pfosten an der Wand hielt recht gut. Beim zweiten hatte ich den Betonestrich wohl bissl dünn gemacht. Den musste ich erst anziehen lassen, bis ich ihn final ausrichten konnte. Der dritte ging dann wieder besser. Jeweils 40 x 40 x 40 cm ausheben und ausbetonieren: 340 kg Betonsäcke (gut, dass ich genug hatte). Mit Wasser fast 400 kg.
Ein Pfosten ist mir ausgekommen und in den Lichtschacht gefallen. Da muss ich den Lack mal noch bissl ausbessern. War auf einer Seite verbogen. Konnt ich sauber machen und die verbogene Seite einbetonieren.
Ich habe dann noch schnell beim letzten Tageslicht vier Holzlatten geschnitten und die oben und unten reingeschoben bzw. angeklebt, damit alle Winkel stimmen und ich sehe, ob ich wirklich richtig gearbeitet habe. War dann perfekt, die beiden Abstände auf 1 mm genau gleich :-) Da es windstill ist, traue ich mich, das so über Nacht trocknen zu lassen.
Die Höhe der Pfosten mit Laser kontrolliert. Wie beim Estrichleger ;-)
Am späten Abend dann bei angetrocknetem Beton kontrolliert: alles perfekt in der Waage (bzw. absichtlich 2 mm zu uns schief, damits mit dem Wandabschluss beim Nachbarn grad läuft). Nachbarn waren dann auch voll cool und haben gesagt, dass sie den Pfosten in der Verlängerung der Wand haben wollen, obwohl die Grundstücksgrenze fast 10 cm weiter bei uns verläuft (durch die neue Dämmung, die uns netterweise aufkleben haben lassen).
Foto folgt morgen, weil ich nur ein Foto habe, wo ich zu den Nachbarn rüber fotografiert hab.
Jetzt bin ich gscheit gschafft, aber echt happy. Der Beton muss jetzt einige Zeit gscheit trocknen, dann kann ich die Holzlatten hinsägen. Gut, dass ich Papas Tauchsäge habe. Mega schöner Schnitt.
Orangensaft
Woran merkt man, dass man einen Tag mit viel Armbelastung hatte? Wenn man sich am Abend einen frischgepressten Orangensaft von seinem eigenen Baum in Spanien machen möchte und es sich anfühlt, als hätte man heute schon 250 Orangen ausgepresst ;-)
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