Wertsthoffhof, Folienabdeckung, Holz und Nachbarn
Werststoffhof
Vorm Duschen gings erstmal zum Einladen des Holzes aus den ersten beiden Aktionen (und des Heckenrückschnitts). Der Transporter schluckt schon einiges. Einladen war aufwendiger als gedacht.
Am Wertstoffhof dann erstmal warten müssen, weil gerade eine Monster-Kehrmaschine drin war.
Dann Gartenmüll direkt am Container ausgeladen. Dann kam ein AWMler auf mich zu. Dachte schon: Kontrolle, ob das alles privat ist. Nein, total netter Typ, der mich ganz nach hinten zu einem freien Stellplatz geschickt hat, damit ich dort rückwärts ran kann und ned so viel schleppen muss. Wird alles als Sperrmüll entsorgt... 2 m3 pro Tag dürfen wir gratis entsorgen. Damit geht unser Plan auf: weniger als 10 Fahrten und das Holz ist maximal kostengünstig weg :-)
Beweissicherung
Fürs Tiefbauamt ein paar Fotos von Gehweg und Bürgersteig gemacht und denen geschickt. Da sind teils schon echte Schäden. Die wollen wir später nicht komplett zahlen müssen.
Und auch für die Nachbarn haben wir jetzt Beweissicherer gefunden, der für einen sinnvollen Preis nur eine Aufnahme macht, ohne ein Gutachten zu schreiben. Wir brauchen ja nur mal alles festgehalten und nur wenn was passiert, muss man das sauber klären.
Dachabdichtung
Holz weiter entfernt
Gerüst noch fertig zusammengebaut und dann gleich der erste Einsatz: das Holz der südlichen Hälfte an der Westfassade entfernt. Kurz vor 18 Uhr fertig geworden.
Deutlich anstrengender (Latten noch länger als links) gewesen. Ständig Leiter hoch und runter. Hält fit. Im Ergebnis ganz schön viel Holz zusammengekommen.
Kurios, wie teils die Nägel gesetzt wurden. Dass diese Konstruktion 60 Jahre (!) gehalten hat, ist schon der Hammer!
Unsere Voreigentümerin hat offenbar auch an anderen Stellen Kleintiere gehabt, die das lustig fanden. Und hat mit einem Stück Pappe und Gips das Loch versucht, zu schließen.
Die Strohmatten an der Decke sind lustig montiert: von unten durchgenagelt - von oben eine Fakirmatte!
Architekt, Nachbarn und nächster Kleiderschrank weg
Am Abend kam dann noch der Architekt. Er schon war bissl erschrocken, wie schlampig die Mauern ausgeführt wurden. Da müssen wir wohl einen Glattstrich machen lassen, damit sauber gedämmt werden kann. Erklärt die energetischen Probleme des Hauses umso mehr. Dicke Mörtelfugen (die noch dazu nicht ordentlich aufgefüllt sind) lassen die Energie nur so entweichen.
Estrich werden wir wohl zumindest Teile selber entfernen. Das schaut alles ganz gut aus. Sauer getrennte Schichten. Nur der Flur wird lustig. Das müssen wir sauber trennen, sonst ist es Sondermüll :-(
Dann mit den östlichen Nachbarn und Architekt gesprochen: total nett, sie lassen uns den Keller (wie wir auch die westlichen Nachbarn) Perimeterdämmen. Während ihres Urlaubs dürfen wir die Einfahrt aufbaggern, dämmen und wieder schließen.
Und danach hat dann jemand den Kleiderschrank im Schlafzimmer abgeholt. Von den nichtmal zwei Jahren haben sich Stockflecken dahinter gebildet. Gut, dass das Gebäude komplett neu gedämmt wird und ein neues Dach bekommt.
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