TG-Decke betoniert, Kellerabsenkung
Mein erster Pfusch
Jetzt versteh ich, warum manche Handwerker so oft zum Großhandel fahren müssen und fehlendes Material holen: trotz Planung reicht Material nicht immer.
Blöd nur, wenn Betonmischer um 9 Uhr kommt und einem beim Einschlafen am Vorabend einfällt, dass noch ein Leerrohr suboptimal verlegt ist. Also um 7 umgearbeitet. Kabel hat nicht ausgereicht, kam erst heute Nachmittag von GLS bzw. DHL.
P.S.: Ist nur das Gleichstromkabel des LED_Streifens über dem Radlraum.
Los gehts mit dem Beton: Seitenwände und TG-Decke
Ab 9 Uhr kamen die Betonmischer im Akkord. Gegen 12 Uhr waren alle Seitenwände betoniert. Um 17 Uhr auch die ganze TG-Decke und der eingeschalte Teil des Rampengebäudes (mit der Schräge - leider kein Foto gemacht, folgt).
Ich hatte noch letzte Minute, weil SDS-Max-Bohrer nicht aufgetaucht war, ein Leihgerät bei Mietmaxx geholt und dann unter echtem Stress die Löcher für die Wallbox gebohrt. Leerrohr reingefummelt (wegen den unendlich Eisenstäben echte Qual und nur mit allerlei Tricks geschafft). Und was passiert dann: als ich oben in die einbetonierte Leerdose anschließen will: Pustekuchen! Die hatten die übrigen Öffnungen so einbetoniert, dass man es nicht anschließen konnte! Hab das Leerrohr jetzt einfach hochstehen lassen und werde es noch an anderer Stelle durchführen. Aber nur als Reserve. Fazit: Pionierleistung (sowas hat wohl noch niemand gemacht, Fertigteilwerk hat dafür keine Standardlösung) enthält auch Lehrgeld. Viel Stress und 150 Euro Bohrer umsonst (nicht ganz, siehe nächster Beitrag).
Erleichterung auch beim Chef der Baufirma. Und uns!
Nein, kein Pfusch
Trotz Bosch Premiumbohrer bin ich durch die Eisenplättchen und -stäbe nicht durchgekommen und musste mehrfach ansetzen, bis ich die Stromzufuhr und Zuleitung zur Drehscheibe bohren konnte.
Wenigstens waren der Bohrer und die Maschine von Mietmaxx super.
Nochmal Pfusch - aber nur vorübergehend
Kamera hatte sich verstellt und Ultrabreitbild gemacht - nein, das meine ich nicht. Das alte Hauptstromkabel (kein Witz, dieses Minikabel war echt die Zuleitung, nicht mal 1 cm dick!) habe ich nicht rausgebracht. Da ich es nicht in die neue Betonplatte bzw. die Verbindung Alt- und Neubau haben wollte, habe ich es abgesägt und bisschen geschäumt. Kann ich die nächsten Wochen von oben dann stemmen und das alte Graffl rausstemmen. Getreu meinem Motto: keine alte Wasser- oder Stromleitung bleibt im Haus.
Ich wollte eigentlich nur eine Durchführung für den Strom öffnen
Stattdessen kam nach einigen kräftigen Hammerhieben gleich die drittelte Raumhöhe eines schlampig verschlossenen Schachts daher. Verputzter Heraklit. 2 m neben dem alten Abwasserrohr (im neuen Waschraum). Ich wollte uns erst sparen, dass wir diese Wand spachteln. Bin ich aber von Baufirma und Architekt unisono überstimmt worden: jetzt sanier ma so gründlich, dann müss ma des auch gscheit machen. Bei der Menge an Schlitzen in der Wand lohnt es sich dann wenigstens!
LED-Streifen, Leerrohre
Kurz durchgeschnauft. Mit der Erfahrung der TG-Decke jetzt besser mit den Jungs abgestimmt, wann ich die LED-Streifen setze. Überm Keller auch noch drei Kaiser-Deckendosen (die rechtzeitig kamen :-)) gesetzt: Deckenauslass ist direkt in der Decke mit Leerrohr zum Lichtschacht in der Rohdecke. Hatten die Jungs eigenständig in die Schalung integriert. Voll cool :-) (Ich hatte schon befürchtet, dass sie es nicht machen (wollen), weil Schaldeckel Schaden nehmen. Aber sie haben es echt cool gelöst.
Zum Glück in fast letzter Minute noch gemerkt, dass wir trotz Planung kein Licht über dem neuen Kellerflur geplant hatten. Anna war mit auf Baustelle, also kurz gesprochen und dank Vorarbeiter der Subbaufirma schnell noch eingefädelt und montiert.
Danach noch die ganze Leerverrohrung gemacht. Der Vorarbeiter hatte dann kurz Pause und war so nett, mir kurz beim Einfädeln zu helfen. Geht gefühlt zu zweit mehr als doppelt so schnell.
Bissl übertrieben, dass das Fertigteilwerk die Dosen alle mit 32-er Leerrohren angeschlossen hat. Wir hatten eigentlich 25 und 32-er gemischt. Aber egal. Hat ja am Ende alles geklappt.
Und noch ein Pfusch ;-)
Ein Leerrohr (Steckdose) musste ich abschneiden und zuschäumen (wird morgen "tot" betoniert, weil es an der falschen Stelle (im der Dusche) rauskommen würde. Da hat das Fertigteilwerk wohl einen Übertragungsfehler gemacht (1,19 statt 1,90). Und ich habs leider nicht gemerkt, da im Statikerplan die Trockenbauwände nicht eingezeichnet sind. Damit ist es mir nicht aufgefallen, dass es an der falschen Stelle ist.
Aber egal, wir haben genug Steckdosen vorgesehen und zur Not können wir in Ziegelwand oder Trockenbauwand auch noch was einbauen.
Wie hat Anna so schön gesagt: Wenn man ein fertiges Haus kauft, kriegt man das alles gar nicht mit, da kauft man die Katze im Sack. Und man kann so viele Sonderwünsche gar nicht berücksichtigen.
Gießdienst
Baufirma hatte um 18 Uhr nochmal den Beton gewässert. Wir sind dann auch noch zwei Mal rüber gefahren und haben gewässert.
Dann noch für morgen die LED-Leerrohrdurchführung gebohrt (leider haben die Jungs mir in Österreich ein paar Deckel zu wenig mitgegeben, muss ich morgen improvisieren).
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